Gewaltfreie Kommunikation

 

Marshall Rosenbergs Definition zur Gewaltfreien Kommunikation: „Eigentlich ist GFK weder ein kommunikativer Prozess, noch eine Sprache. Es ist vielmehr eine Gedächtnisstütze dafür, wohin ich meine Aufmerksamkeit richten muss.“

 

Grundannahmen:

  • Wer Frieden im Außen will, muss Frieden im Inneren schaffen.
  • Niemand kann dir Gefühle machen! Was andere sagen oder tun, mag Auslöser für unsere Gefühle sein, ist aber nie die Ursache! Verantwortlich für Dein Gefühl bist immer Du selbst.
  • Urteile über andere sind Ausdruck  unserer eigenen, unerfüllten Bedürfnisse!
  • Es sind schlicht wertende Vorurteile, die am Beginn fast jeden Konfliktes stehen.
  • Empathie mit anderen Menschen tritt nur auf, wenn wir alle vorgefassten Meinungen über sie abgelegen. 
  • Ärger ist ein Sekundärgefühl, das der Vermeidung eines anderen Gefühls, z.B. Hilflosigkeit oder Ohnmacht dient. Es entsteht durch bewertendes Denken von falsch und richtig, bei dem wir die Schuld auf den Anderen projizieren.

 

Zitate von Marshall Rosenberg:

"Jeder Ärger in deinem Herzen sucht die Schuld beim Andern. Jede Schuld, die du beim Andern siehst, weckt in dir den Wunsch nach Bestrafung. Jede Bestrafung ist Ausübung von Macht über Andere. Jede Macht über Andere erzeugt Gewalt und alle Gewalt zieht Gegengewalt an. „

"Gewalt kommt von dem Glauben, dass andere Menschen unsere Schmerzen verursachen und dafür Strafe verdienen."

 

 "Jedes Mal, wenn wir etwas anderes als ein Geschenk aus der Botschaft des Andern heraushören, haben wir nicht richtig zugehört."